Freediving | Tauchen ohne Geräte

Untrainierte Menschen schaffen ca. 30 Sekunden bis ihnen die Luft ausgeht. Minutenlanges Luftanhalten scheint unmöglich. In diesem Video erklärt wie man es schafft, ohne Geräte zu tauchen. Es gibt viele eindrucksvolle Bilder zu sehen! Viel Spaß!

Hier gibts das versprochene Youtube-Video zum Apnoetauchen:

Schnorcheln ist eine besondere Art des Apnoetauchens. Für Menschen, die mal in diesen Sport reinschnuppern möchten, gibt es hier einen Überblick: http://schnorchel-taucherbrillen-im-test.de/. Wer noch Ausrüstung benötigt kann diese hier vergleichen: http://schnorchel-taucherbrillen-im-test.de/schnorchelset-test/. So gibt es dort auch Unterwasserkameras für tolle Bilder!

Der Atemreflex ist nicht abhängig von der Sauerstoffkonzentration im Blut, sondern von der Kohlenstoffdioxid-Konzentration. Übersteigt diese einen bestimmten Wert, beginnt sich das Zwerchfell zu kontrahieren. Um Sauerstoff zu sparen, verengen sich die Gefäße in den Armen und Beinen. Das kribbelnde Gefühl ist vergleichbar mit einer eingeschlafenen Gliedmaße. Wenn der Sauerstoffgehalt im Blut aber auf 50% dann kommt es zu einem Blackout. Man wird ohnmächtig und der Atemreflex setzt wieder ein. Deshalb sollte man niemals im Wasser an seine Grenzen gehen und seinen Körper gut kennen. Um zu trainieren kann man Trockenübungen außerhalb des Wasser machen. Hier kann es nicht zu Zellschädigungen im Gehirn kommen, da der einsetzende Atemreflex das Gehirn wieder mit Sauerstoff versorgt.

Im Wasser läuft man jedoch Gefahr zu ertrinken. Deshalb sollte man nie versuchen, neue Rekorde im Wasser aufzustellen. Außerdem sollte man niemals alleine Tauchen. Ein Tauchpartner kann in manchen Situationen lebensrettend sein.

Um Druckausgleich auf die Trommelfelle zu bekommen, kann man sich die Nase zuhalten und versuchen, durch die Nase auszuatmen. So kann man tiefer als die für Untrainierte unschaffbare Grenze von 3-4 Metern kommen.

Insgesamt ist Apnoetauchen ein bewundernswerter und toller Extremsport.

Oft praktiziert wird das Speerfischen. Dabei taucht man mit einem Speer ohne andere Hilfmittel nach Fischen. Man sollte jedoch vorsichtig sein. Denn gerade wenn man einen großen Fisch am Speer hat, kann man in seinem Rausch seine eigenen Fähigkeiten überschätzen oder vergessen. In Spanien kommt es so in der Hochsaison fast wöchentlich zu Todesfällen beim Speerfischen.

Wenn man aber immer vorsichtig ist und sich nicht überschätzt, kann Apnoetauchen ein sicherer und abwechslungsreicher Sport sein.

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Angeln + Tauchen: Mecklenburgische Seenplatte

Die Mecklenburgische Seenplatte ist eine Region im Nordosten Deutschlands, die für ihre Vielzahl an Seen bekannt ist. Die typische leicht gewellte Landschaft ist eine Folge der ehemaligen Gletscher. Das wird auch Jungmoränenlandschaft genannt. Das Gebiet und die vielen Seen eignen sich wunderbar für Tauchgänge und Angelausflüge!

angeln am seeDurch die vielen Seen ist die Mecklenburgische Seenplatte ein Tourismusmagnet geworden. Viele Menschen machen Angelausflüge oder tauchen in einem der unzähligen Seen. Wer das vorhat und noch Angelausrüstung braucht, kann ich diese Seite empfehlen: http://angel-test.de/. Auf dieser Seiten wurden unter anderem Spinnruten getestet und verglichen. So steht der Raubfischjagd nichts mehr entgegen!
Es gibt eine große Vielfalt an Fischen: Hechte, Forellen, Karpfen,  Aale, Barsche  und Zander – instgesamt mehr als 50 Arten. Um die Touristen nicht am Angeln zu hindern und mehr Geld in die regionalen Kassen zu spülen, wurde am 1. Juli 2005 ein Fischereischein für Touristen eingeführt. Dieser kostet 24 € und erlaubt das Angeln an den vielen Binnengewässern für bis zu 28 Tage. So können passionierte Angler dort ihren langen Urlaub verbringen.

Natürlich ist die Region nicht nur für Angler interessant. Die schöne Landschaft rund um die Seen lädt zum Spazierengehen ein. So kann man auch im Sommer den ein oder anderen Tag badend an einem kühlen See verbringen. Außerdem ist natürlich das Tauchen in den Gewässern eine Option, die sehr vielversprechend ist.

 Neben Tauchen, Angeln, Segeln, Surfen,  Paddeln und Kanu fahren gibt es viel zu sehen. Die Mecklenburgische Seenplatte im Norden Deutschlands ist also auf jeden Fall einen Besuch wert. Egal ob sie wegen der Fischvielfalt als Angler einen Angelurlaub machen oder ob sie gerne tauchen, segeln, Kanu fahren, usw… Einen Urlaub in Deutschland zu verbringen muss also nicht langweilig sein. Hier kann man viele verschiedene Interessen befriedigen und eventuell auch mal neue Sachen und Aktivitäten ausprobieren.

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Base-Jumping Blue Hole

Freediving bietet eine Alternative zum herkömmlichen Tauchen mit Geräten. In diesem eindrucksvollem Video springt Guillaume Nery in das Blue Hole nahe an der Küste von Ägypten.

Guillaume Nery ist ein professioneller Apnoetaucher, der schon einige Rekorde aufgestellt hat. In diesem besonderen Video hat er sich wirklich verewigt:

Mehr Informationen über Apnoetauchen findest du hier.

Das Blue Hole ist 70  – 100 Meter tief und hat einen Durchmesser von etwa 55 Metern. Innerhalb des Lochs gibt es kaum Leben. Außerdem tummeln sich dort sehr viele Touristen und liegen Schulter an Schulter am Rand der Blue Holes. An der Küste befinden sich außerdem viele Restaurants. Das Blue Hole ist also leider sehr überlaufen. Warum es eine solche Anziehungskraft hat, zeigt das obige Video.

Es gibt unter Wasser eine Verbindung zum offenem Meer. Der Reiz durch diesen Bogen zu tauchen ist natürlich sehr groß. Doch leider ist das auch sehr gefährlich, denn man muss eine Tiefe von 60 m erreichen. Üblicherweise wird empfohlen, nicht tiefer als 30 – 40 Meter zu tauchen, da ab dieser Tiefe der sog. Tiefenrausch einsetzen kann. Mehr über den Tiefenrausch findest du hier. Nach einem Unglück, sinkt der tote Taucher meist auf 100 Meter ab und bleibt dort einige Zeit liegen. Denn Bergungen aus dieser Tiefe sind sehr aufwändig.

Interessant ist auch eine Gruppe von Apnoetauchern, die das Blue Hole bis auf die andere Seite durchtaucht sind. Dafür haben sie ca. 3 Minuten gebraucht, was eine herausragende Leistung ist, aber nicht zum Nachmachen animieren sollte!

Es ist wirklich erstaunlich, wozu einzelne Menschen imstande sind.

Man muss niemandem erklären, warum das Blue Hole eine so große Anziehungskraft hat. Doch hinweisen sollte man auf die Gefahr eines Unfalls von nicht gut trainierten Menschen beim Tauchen. Außerdem ist das Blue Hole leider durch den Touristenandrang nicht mehr ganz zu genießen und hat dadurch einiges seines Zaubers verloren.

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Was fasziniert Taucher?

Warum üben viele Menschen einen so vermeintlich gefährlichen und nicht gerade günstigen Sport aus? Was ist die Faszination am Tauchen? Hier sind einige Aspekte zusammengefasst, die Außenstehenden einen kleinen Einblick in die Welt der Taucher verschaffen können.

TauchenDie Website Barakuda hat einige Punkte und einen guten Überblick, was es ausmacht, zu tauchen. Der Überblick findet sich hier.

  • Leichtigkeit und sich treiben lassen: Unter der Wasseroberfläche kann man sich entspannen. Man muss sich nicht der starken Gravitation widersetzen. So kann Tauchen Verspannungen lösen und sorgt auch für die passende psychische Komponente.
  • Entdecken einer anderen Welt: Ähnlich wie Punkt 1 – man kann einfach mal den Alltag vergessen. Dort unten ist es ruhig, man kann sich auf seine Atmung konzentrieren. Und es gibt viel zu entdecken. Viele verschieden Fische und andere Bewohner des Wasser sorgen für Abwechslung. Es sollte aber bedacht werden, dass man respektvollen Umgang mit der neuen Umwelt pflegt. Denn immerhin ist man nur ein temporärer Gast.
  • Einfach zu erlernen: Tauchen ist nicht besonders schwer zu erlernen. Leider führt diese Tatsache schnell zu Selbstüberschätzung einiger Individuen und wohl auch leider zu einigen tödlichen Tauchunfällen. Also: immer aufpassen, denn Sicherheit geht vor!
  • Reise in eine andere Zeit: Neben vielen Lebewesen gibt es auch Relikte aus einer anderen Zeit zu sehen. So kann man zum Beispiel viele Schiffwracks erforschen. Diese gibt es überall auf der Welt – teilweise auch aus dem 2. Weltkrieg. Der Vorstellungskraft und Imagination sind hier keine Grenzen gesetzt – vorrausgesetzt man lässt sich darauf ein und lässt sich Zeit.

Ein anderer Aspekt ist auch das Freediving/Apnoetauchen. Einen Artikel hierüber findet sich hier.

Das war natürlich auch nur ein persönlicher Überblick. Jeder Mensch/Taucher muss für sich entscheiden, was sein persönlicher Favorit ist und welche Gründe er hat, immer wieder tauchen zu gehen.

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